Laut einem Artikel des Guardians machen neue Berichte der UN deutlich, dass es nun umgehend Massnahmen gegen die Klimakrise braucht, um global unter 1.5 Grad Erderhitzung zu bleiben. “Derweil verdoppelten die grössten, klimazerstörenden Ölfirmen wie Shell und TotalEnergies ihre Profite im vergangenen Quartal und der Schweizer Bundesrat lässt neue Ölkraftwerke bauen”, stellt Lena Strub aus Zürich fest. Die inzwischen endlich vom Bund veröffentlichten Zahlen zu den Schadstoffemissionen der fossilen Kraftwerke überschreiten definitiv den Grenzwert, weshalb die Grenzwerte für Stickoxide und Kohlenmonoxid kurzerhand erhöht wurden. Die Kraftwerke werden pro Tag mehr emittieren als alle Einwohner*innen der Stadt Zürich! Auch die Lärmbelastung wird unzumutbar hoch werden, und das direkt neben einer Wohnsiedlung. Zudem ist der Entscheid für neue Ölkraftwerke undemokratisch, da die betroffene Bevölkerung kein Mitspracherecht hatte. Danielle Niederbröker aus Birr kritisiert: “Uns werden stinkende, lärmende Kraftwerke vor die Nase gebaut, ohne dass wir irgendwas dazu sagen können.”

Erneuerbare Energien ausbauen anstatt neue Ölkraftwerke

Bereits im Frühling hat der Klimastreik gegen den geplanten Bau neuer Gas- und Ölkraftwerke protestiert und eine Petition lanciert, welche mit über 3000 Unterschriften eingereicht wurde.

Mit der Demonstration heute fordert der Klimastreik, dass die Energiekrise nachhaltig und sozialverträglich gelöst wird. Mit einem Fokus auf Sparmassnahmen bei den Grossverbrauchern und einem massiven Ausbau der erneuerbaren Energien kann der Energiemangel auch ohne neue Kraftwerke gedeckt werden. Ausserdem müssen die Wasserreserven der Schweizer Stauseen jetzt sparsamer genutzt werden, sodass im Winter auf diese Ressourcen zurückgegriffen werden kann. Anna Lindermeier meint: “Wir müssen endlich Menschen über Profite stellen und von Fossilen wegkommen!”


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