Die Kohlendioxid-Emissionen der reichsten 1 % der Menschen sind auf dem besten Weg, 30-mal höher zu sein als das, was mit einer Begrenzung der globalen Erwärmung auf unter 1,5 °C vereinbar ist. Der "Luxus-Kohlenstoffverbrauch" von Privatjets, Megayachten und Raumfahrt müssen dringend eingeschränkt werden. 
Um die Pariser Klimaziele zu erreichen, muss jeder Mensch auf der Erde seine CO2-Emissionen bis 2030 auf durchschnittlich 2,3 Tonnen reduzieren, was etwa der Hälfte des heutigen Durchschnitts entspricht.

Die reichsten 1% , das sind weniger Menschen als zur Zeit in Deutschland wohnen, werden einer Studie zufolge 70 Tonnen CO2 pro Person und Jahr ausstossen, wenn der derzeitige Verbrauch anhält. Insgesamt werden sie bis 2030 für 16 % der Gesamtemissionen verantwortlich sein. In der Zwischenzeit werden die ärmsten 50% im Durchschnitt eine Tonne CO2 pro Jahr ausstossen.

Die Studie, die in derselben Zeit veröffentlicht wurde, wie die COP26 stattfindet, an der mehrere Delegierte mit Privatjets anreisten, zeigt auf, dass der Begrenzung der Erderhitzung auf 1,5 Grad besonders die übermässigen Emissionen der reichsten Menschen im Weg stehen.

Die Studie führte ebenfalls auf, dass die Emissionen der reichsten 10% ausreichen könnten um das 1,5 Grad Ziel zu überschreiten, selbst wenn die restlichen 90% nur sehr sehr wenige Treibhausgasemissionen emittieren.

Um die Klimakrise effektiv und klimagerecht zu bekämpfen, müssen Regierungen die Massnahmen auf die Reichsten ausrichten, da diese die grössten Emittent*innen sind. Dafür braucht es Massnahmen zur Einschränkungen des luxuriösen CO2-Verbrauchs durch Megayachten, Privatjets, Raumfahrt etc. Ausserdem braucht es eine grössere Besteuerung der Allerreichsten.