Es geht weiter!

Am Sonntag trafen sich in Bern rund 120 Jugendliche um über die Zukunft der Klimastreikbewegung zu sprechen. Dabei verabschiedeten sie gemeinsam Forderungen, die sie in den kommenden Monaten auf die Strasse tragen wollen.

Junge Menschen aus der ganzen Schweiz diskutierten dreisprachig über klimapolitische Forderungen die die Jugendlichen an die Politik stellen wollen. Bei der Klimastreik-Bewegung handelt es sich um eine partei- und organisationsunabhängige Jugendbewegung, die bereits am 21. Dezember in mehreren Schweizer Städten aktiv war. Mehrere tausend Schülerinnen und Schüler haben an diesem Freitagmorgen ihren Unmut über die aktuelle Klimapolitik kundgetan.

An einer schweizweiten Versammlung in Bern haben die jungen Aktivistinnen und Aktivisten zudem Strukturen geschaffen, auf die sich die Bewegung stützen kann, um in Zukunft stabil und agil auftreten zu können. In Arbeitsgruppen wurden beraten wir sie in Zukunft auftreten wollen, doch auch die internen Strukturen und die konkreten Forderungen wurden besprochen. Anschliessend wurde im Plenum demokratisch über die Anliegen abgestimmt, um zu gewährleisten, dass alle Meinung gehört und bestmöglich in der Bewegung repräsentiert werden können.
Neben der Weiterführung der Streiks möchten sich die Aktivistinnen und Aktivisten auch intern durch Bildungsangebote stärken. Julie Magnollay (16), Schülerin aus Lausanne, sagt: «Wir wollen nicht blind gegen die Politik schimpfen, sondern organisiert auftreten und konkrete Ziele verfolgen!»

Die jungen Aktivistinnen und Aktivisten sind überzeugt, dass sie gut aufgestellt sind für ein kämpferisches 2019. Der 18-jährige Schüler Philippe aus Basel sagt: «Der Anlass heute hat mir aufgezeigt, dass diese Bewegung auch längerfristig Potenzial hat!»